PETE YORN – Nightcrawler

Der ewige Handwerker.



PETE YORN beschließt mit seinem neuen Album eine Trilogie, die mit Musicforthemorningafter (2001) und Day I Forgot (2003) nun die komplette Skala der Tageszeiten, Morgen, Tag und Nacht, abdeckt. Um aber nicht um den heißen Brei herum zu reden: Auch mit Nightcrawler erfindet er die Rockmusik nicht neu. Wieder einmal knödelt sich der amerikanische Singer/Songwriter als Springsteen im Kleinformat durch 14 Songs, die meist überaus unspektakulär dahinrocken, seinen typischen Stampf-Beat kultivieren, zeitweise aber auch melancholisch-leise Akustiknummern sind.

Als Gäste sollen u.a. Dixie Chick Natalie Maines und Dave Grohl zu hören sein, auffallen tun sie aber nicht weiter. Wirklich Aufregendes war ja noch nie die Sache des PETE YORN. Umso erstaunlicher, dass Nightcrawler trotzdem auch nicht unbedingt langweilt. YORN ist schließlich ein solider Handwerker, und glücklicherweise einer, der einen Song nicht unnötig in die Länge zieht. Dennoch bleibt das ungute Gefühl, er könnte noch jahrzehntelang so weiterrocken, ohne dass man sich genötigt fühlt, ihn als einen der wirklich großen zu werten. Möge er uns mit der nächsten Platte eines Besseren belehren!

PETE YORN
Nightcrawler
(Columbia/ Red Ink/ Rough Trade)
VÖ: 25.08.2006

www.peteyorn.de
www.roughtrade.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@b-i-b.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte [/EMAIL]

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