Puts Marie (CH) + Carnivore Club| Montag 08.02. | Monarch


Montag 08.02.2016
Live:
PUTS MARIE (CH)
w/ Guest:
CARNIVORE CLUB

Einlass: 20 Uhr
Abendkasse: 10 Euro
Tickets im Vorverkauf bei Koka36 (8€ zzgl. 1€ Gebühr):
www.koka36.de/puts+marie+%28ch%29_ticket_69358.html

Monarch
(Berlin-Kreuzberg, Skalitzer Straße 134, U-Bhf. Kottbusser Tor)

PUTS MARIE

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PUTS MARIE, aus dem zweisprachigen Biel-Bienne (CH), sind seit 15 Jahren unterwegs. In ihren Anfängen tourten sie unbekümmert in einem alten VW-Bus durch Europa, ohne Plan, ohne Organisation, ohne doppelten Boden. Die Reise führte sie bis nach Mexiko – ein verwegenes Unterfangen, nicht ohne Gefahr, typisch für die Band. So ist der Geist von Puts Marie. Nach längeren Aufenthalten in Mexiko, später auch Brooklyn und Portland und einer zweijährigen Schauspielerausbildung von Sänger Max Usata an der Lee Strasberg Schule in New York hat sich die Band nun erneut zusammen gefunden. Diesmal betreut vom Lausanner Label Two Gentlemen, das schon für Sophie Hunger oder die Young Gods seinen Enthusiasmus in den Dienst einer Band stellte, an die es glaubt.

So entstanden wichtige Kontakte vor allem nach Frankreich, wo Puts Marie auf den größten Festivals auftreten und vollends überzeugen. Die Musik von Puts Marie entzieht sich einer griffigen Beschreibung. Typisch ist ihr Spiel mit der Dynamik. Leise, poetische, fast schon dadaistische Passagen von Sänger Max Usata können hinterrücks in eine Orgie von purem White Noise von Beni06 münden, die er aus dreckiger Vintage-Elektronik würgt, worüber Gitarrist Sirup jubelnde Kracher à la Marc Ribot legt, das alles untermalt von einer Bass-Schlagzeug-Kombination, die auch einem Miles Davis der 1970er gut gestanden hätte.

Puts Marie haben ihre Einflüsse von Django Reinhardt bis Wu-Tang Clan, von Sun Ra bis Alfred Cortot, der Übervater der französischen Chopin-Interpreten, zu einem eigenen und sehr zeitgenössischen Sound verschmolzen, der mit Songstrukturen spielt, ohne sich ihnen zu unterwerfen. Die beiden Mini-LPs „Masoch I“ und „Masoch II“ beweisen, dass die Band über internationales Format verfügt. Hier mischen sich die so typischen Mariachi-Licks mit Noise, Hip Hop mit Kitsch, Melancholie mit Punk, Blues mit Chanson – und nicht von ungefähr erinnern ihre Videos an David-Lynch-Filme.

www.putsmarie.com
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