Rock at Sage × Popmonitor | Helhorse | 04.04. | Berlin

An diesem Donnerstag (04.04.) steigt wieder Rock at Sage × Popmonitor bei unseren Freunden vom Berliner Sage Club (wie immer bei freiem Eintritt, wenn man pünktlich vor 22 Uhr anklopft). Diesmal live auf den Brettern, die die Welt bedeuten: die Kopenhagener Metaller HELHORSE! Wir haben Bassist Theis Roed Thorgersen ein paar Fragen geschickt …

Wie klingt eure Musik – keine Genres, bitteschön!

Das erste Wort, das mir da in den Kopf kommt, ist raw! Wir sind street kids, die Riffs lieben, große, epische Hooks und eine gute Zeit! Wir würden also von energetischen, wuchtigen, großen Tunes sprechen.

Wie ist es aktuell um die Metal-Szene in Kopenhagen bzw. Dänemark im Allgemeinen bestellt?

Die Szene in Dänemark hat eine lange, stolze Geschichte mit Acts wie Volbeat, Mercyful Fate und DAD. Als wir in den frühen 2010er-Jahren anfingen, steckte alles tief im Rückgang, aber jetzt geht es der Szene wohl besser denn je. Acts wie Møl, Slægt, Siamese, LLNN und Baest sind alle Beweis dafür.
Was sind eure Lieblingsläden in CPH und warum?

Ich liebe einen neuen Laden, das Hotel Cecil – 400 Plätze, großartiger Sound, fantastische Bar. VEGA ist eines von Europas besten Venues – genau wie Amager Bio. Wir haben auch wirklich coole Underground-Läden wie Ungdomshuset, BETA, Huset und High Voltage. Kopenhagen blüht als Musikstadt gerade so richtig auf.

Mit welchen Kolleginnen und Kollegen hängt ihr ab?

Wir gehören zu einem fantastischen Kollektiv: dem Prime Collective. Es ist Management und Booker für Dänemark zugleich und zudem eine Künstler-Community, wo jeder jedem hilft, damit wir alle wachsen und besser werden. Wir hängen also gern mit den Guys und Girls von Siamese , Hearteater, Defecto, Bersærk, Bæst und Aphixion ab. Wir haben viele coole Freunde!

Habt ihr schon mal in Berlin gespielt? Was ging da ab?

Wir haben Berlin nicht so oft gespielt, wie wir es gern hätten. Aber es gab schon großen Spaß: Vor unserer letzten Show im Musik und Frieden (im Rahmen der  Danish Demolition Tour) waren wir von London aus 19 Stunden gefahren. Ich war kurz davor ohnmächtig zu werden, weil ich 16 Stunden lang nichts gegessen hatte, also rechnete ich mit dem Schlimmsten. Aber wir gingen auf die Bühne, der Laden war gut gefüllt und die Leute haben gerockt. Aber ich hab jetzt schon eine Menge übers Sage gehört – ich muss also sagen, ich habe große Erwartungen. Berlin, lasst uns nicht im Stich!
Was für eine Show kann die Crowd im Sage wiederum von euch erwarten?

Wir waren jetzt eine ganze Weile lang Löwen im Käfig, weil wir unser neues Album aufgenommen und uns um Business-Kram gekümmert haben. Ihr könnt also mit einer Band rechnen, die aus allen Rohren feuert. Wir spielen viele Songs vom neuen Album. Das wird eine energiegeladene Show! Wir geben immer unser Bestes, aber wenn die Leute sich auch selbst richtig einbringen wollen – dann wird das fantastisch.

Was steht als nächstes für euch auf dem Plan?

Wir veröffentlichen bald unser viertes Album – unser bestes bislang – und spielen so viele Shows wie menschenmöglich. Und zwar so viele in Deutschland, wie es nur irgendwie geht. Wir lieben euch!

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