Rock at Sage × Popmonitor | The Fur Coats | 20.09. | Berlin

Foto: Heather Hanson

An diesem Donnerstag (20.09.) steigt wieder Rock at Sage × Popmonitor bei unseren Freunden vom wunderbaren Berliner Sage Club (wie immer bei freiem Eintritt, wenn man vor 22 Uhr am Club aufschlägt). Diesmal live auf der Bühne: die Indierocker THE FUR COATS aus Portland. Wir haben den Jungs vorab ein paar Fragen gestellt…

Vornweg: Beschreibt mal euren Sound!

Transzendentale Grooves, roughe, mystische Bangers, Sour-Bright-Tangy-Salty-Stone-Snacks – classy but trashy.

Portland gilt nun schon eine Weile als Indie-Rock-Mekka in den USA. Was hat sich da zuletzt getan?

Allles, was man wahrnehmen kann, ist eine Illusion. So viel dazu. Portland ist wie jeder andere Ort, aber es scheint eine gewisse magnetische Anziehungskraft zu haben. Die Stadt erlebt eine Menge Veränderungen, aber es gibt eine Menge Künstlerinnen und Künstler, die Orte unterstützen oder schaffen, die es Leuten wie uns ermöglicht, unsere Kunst zu kreieren und zu teilen. Die Community ist stark.

Was sind eure Lieblingsläden?

Wir haben uns hochgerackert und schon in einer Menge Venues gespielt. Wir lieben die mittlere Größe. Bevor wir auf Tour losgezogen sind, hatten wir eine Residency im The Fixin’ To in St. John’s – ein wunderschöner Ort für Livemusik in einem der letzten Old-School-Hoods von Portland. Wir lieben kleinere Läden wie Kenton Club, Liquor Store oder Turn!Turn!Turn!, aber auch größere wie Mississippi Studios und The Doug Fir. Aber The Fixin’ To ist mit Abstand unser Favorit.

Und mit wem hängt ihr so ab?

Mit Abschaum. Nur Spaß. Mit jedem, der versucht, etwas zu tun, das er echt findet. Es gibt eine Menge großartiger Leute um uns herum. Ein paar von uns leben übrigens zusammen in einer heruntergekommenen Villa, die nur ab und zu von Geistern heimgesucht wird. Die anderen drei Bandmitglieder leben weniger als eine Meile entfernt, also verbringen wir auch einfach viel Zeit miteinander.

Eure beste Erinnerung an Berlin?

Es gab da dieses großartige – und riesige Gemälde – von Satyr beim Sex und einen fetten feuerspeienden Drachen – ach hey, das ist ja beides im Sage Club, wo wir auch letztes Jahr gespielt haben. Allerdings haben wir damals den Großteil unserer Zeit damit verbracht, einen kaputten Reifen zu reparieren und auf dem Bürgersteig Currywurst zu essen. Wegen unseres schaurigen Auftretens wäre fast ein Bus gecrasht. Wir freuen uns, diesmal mehr von der Stadt zu sehen.

Was für eine Show darf die Crowd bei Rock at Sage erwarten?

Sexy, slanky und ziemlich wild. Ehrlich gesagt: sehr wild. Und auch duftend, geschmeidig und sanft.

Was steht als nächstes für euch an?

Es ist ziemlich schräg: All unsere Touren waren in Europa. Das Erste, was wir tun, wenn wir wieder zu Hause sind, wird daher sein, ein neues Album aufzunehmen und zum ersten Mal überhaupt auch durch die USA zu touren.

www.thefurcoatsmusic.com

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