Roy Irwin – King Of Pop

Der neuseeländische Punker ROY IRWIN bleibt am Start und nennt sich jetzt selbstironisch King Of Pop. Tatsächlich ist sein neues Album einen Tick weniger einprägsam als sein Vorgänger S.O.D.A. geraten, aber schwimmt absolut im selben Fahrwasser.

Erneut wird aus der nüchternen Sicht eines Junkies über das Leben sinniert („Feign“), zu surfig-punkigen Gitarren geschwelgt und der ewige Sommer Aucklands in der Karre auf dem Highway genossen („Storm“). Nach der Jesus On Fire EP vom vorletzten Oktober singt Irwin jetzt, dass „Jesus Sleeps“ und die Crome Lord EP (April 2016) bekommt ihren gleichnamigen Höhepunkt samt Nervton wie in „Goodnight“ verpasst.

Vom Sound her scheint Roy seine neue LP erneut im Schlafzimmer aufgenommen zu haben, Produzent Patrick Haight musste sich sicher nur nochmal kurz dransetzen. Dieser Kerl weiß schließlich, wie man zupackt und bleibt sich treu. Ein ordentlicher Durchbruch wäre ihm zu gönnen.

 

ROY IRWIN
King Of Pop
(1:12 Records)
VÖ: 10.11.2017

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