Samavayo – Dakota

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Mit Dakota dürften SAMAVAYO nun endgültig zu ihren Stonerwurzeln zurückgekehrt sein. Die Berliner, seit Kurzem zu einem Trio zusammengeschrumpft, liefern mit ihrem fünften Album einen progressiven und einnehmenden Stoner-Rock ab, wie er in der Gegenwart immer seltener zu werden scheint. SAMAVAYO halten gegen diese Entwicklung und probieren dennoch Neues.

Gleich der erste Song, „Arezooye Bahar“, kommt als Hybrid aus iranischen Rhythmen, persischem Gesang und Stonersounds daher. Sänger und Gitarrist BEHRANG ALAVI, selbst gebürtiger Iraner, singt hier über das Streben nach Freiheit. SAMAVAYO setzten hier ein wichtiges Statement zu gegenwärtigen politischen Tendenzen. Alavi war einst selbst ein politischer Flüchtling. Auch Bombenangriffe musste er miterleben. Mit „Iktsuarpok“ geht es dann schon eher mit klassischem Stoner weiter, wobei etwas Heavy-Rock-Einfluss nicht fehlt. Alavis Stimme schafft es, verhältnismäßig clean zu bleiben und an passender Stelle dennoch in raue Kratzbürstigkeit abzudriften. Das zieht sich auch auf dem Titeltrack „Dakota“ weiter. Mit einem ordentlichen Drive und schweren Gitarren treibt Alavi mit seinem Gesang den Song voran und erinnert hin und wieder sogar an Josh Homme. Das zieht sich so auf dem Album weiter. Dakota ist ein sehr gutes Stoner-Rock-Album geworden, mit staubigem Sound und ordentlich Feuer unter dem Hintern.

SAMAVAYO
Dakota
(Setalight Records)
VÖ: 06.05.2016

samavayo.com

Live

10.05.2016 Potsdam
11.05.2016 Hamburg
12.05.2016 Erfurt
13.05.2016 Ulm
14.05.2016 Würzburg
16.05.2016 Salzburg
17.05.2016 Wien
18.05.2016 Brno
19.05.2016 Nürnberg
20.05.2016 Leipzig
21.05.2016 Berlin
23.05.2016 Karlsruhe

 

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