Sons Of Settlers | Record Release Party | Mittwoch 24.05. | Rosi’s


Mittwoch 24.05.2017
(vorm Feiertag Christi Himmelfahrt)
Live:
SONS OF SETTLERS
(feat. Frank Mertens/Adolar am Schlagzeug)
Record Release Party
w/ Guests:
AT PAVILLON
OLMO

+ DJs:
Ohne Sorgen DJ-Set (Indie / Indietronics)
Sons Of Settlers DJ-Set (Kwaito Beats / Funk / Techno)

Einlass: 21 Uhr
Abendkasse: 10 Euro (inkl. Party)
Tickets im Vorverkauf:
https://shop.reservix.de
Party ab 1 Uhr | 6 Euro

Rosi’s
(Friedrichshain, Revaler Str. 29, S-Bhf. Ostkreuz)

SONS OF SETTLERS

Die südafrikanischen SONS OF SETTLERS, ursprünglich eine vierköpfige Band, reisten im Sommer 2014 das erste Mal nach Berlin, wo ihr kraftvoller melodischer Folk-Sound ihnen Zuhörer bescherte, wohin auch immer sie gingen. Nach einer kurzen Auszeit kehrten sie im folgenden Sommer zurück nach Deutschland, um ihr Debüt-Album „Lullabies for the Restless“ bei Motor Entertainment herauszubringen. Ein Versuch, Langzeit-Visa als Künstler in Deutschland zu erlangen, scheiterte zunächst, sodass sich die Band gezwungen sah, nach Südafrika zurückzukehren. Von dort aus versuchten sie es erneut, Aufenthaltsgenehmigungen zu bekommen, und begannen gleichzeitig mit der Vorproduktion eines neuen Albums, die jedoch nie das Licht der Welt erblicken sollte. Im Jahr 2016 forderte der bürokratische Prozess seine Opfer, als die Gruppe im Laufe des Jahres zwei Mitglieder verlor. Ihr Schlagzeuger Justin blieb in Südafrika und tauschte das Drumset gegen ein Surfboard ein, während Bassist Jonathan den Weg einer Solo-Karriere einschlug.

Doch nach langem Warten kamen endlich die Künstler-Visa! Gewillt, weiterzumachen, entschieden sich Gerdus Oosthuizen und Le-Roi Nel vorwärts zu marschieren und traten wieder in den Schaffensprozess ein. Eine neue EP namens „Daily Rituals“ wurde produziert, welche ihren Sound als Duo festhalten sollte. Nach einigem Hin und Her führte sie dies auf eine Reise musikalischer Neuentdeckung. Die Platte wurde von Gerdus und Le-Roi als Bedroom Recording in Eigenregie in Südafrika und Deutschland aufgenommen, gemischt und gemastert. Das Duo kollaborierte dabei mit Riku Lätti am Akkordeon, Julia und Tessa Johnson an Violine und Cello, und ihrem neuen Teilzeit-Mitglied Frank Mertens, der als Drummer der leider aufgelösten, doch famosen Adolar bekannt geworden ist.

Die neue EP ist eine Klangcollage des ursprünglichen Repertoire der Sons of Settlers und fügt dem neue, experimentellere Klangerfahrungen hinzu, darunter auditive Fundstücke des Alltags wie zum Beispiel Handy-Töne und auch Albumaufnahmen eng befreundeter Künstler. Es spiegelt den Einfluss wider, den Berlin auf den Klang der beiden verbliebenen Söhne hatte. Sie hatten sich dem Lernprozess verschrieben, der mit der selbstständigen Aufnahme einher kam, und integrierten Sampling, Synthesen und Sequencing in ihre neue Sound-Ästhetik, die sie auch mehr und mehr in ihre Live-Auftritte überführen. „Daily Rituals“ bietet eine Menge Überraschungen und lädt dazu ein, die Goldstücke ihres Flows herauszuschürfen.

Was kannst Du 2017 von einer Live-Show der Sons of Settlers erwarten? Die Gruppe liebt es, als Duo aufzutreten, doch erwarte keinen geringeren Sound! Das Pumpen des Schlagwerks wird nicht vermisst werden, dank der Füße der beiden Künstler. Es wird köstliche und neckische Gitarren-Riffs geben, die sich vom Beat abheben, und oben drauf die Handschrift der Band: das sonorische, doppelte Stimmenpaket. Sie ein Folk-Duo zu nennen, hieße sie kleiner zu machen, als sie sind. Während sie akustische und elektrische Gitarren, knallende Rhythmen und melodische Gesänge in einer völlig positiven und organischen Atmosphäre miteinander verbinden, geben sie auch Anklänge an eine ganze Bandbreite von Einflüssen, vom spielerischen Kwaito Südafrikas zum berühmten Berlin Techno. Egal, was Du bevorzugst, Du wirst eine gute Zeit haben! Für größere Konzerte und Festivals wird das Duo zusätzlich unterstützt von dem legendären Frank Mertens. Mit diesem wunderschönen Mann hinter dem Schlagzeug wird alles etwas lauter, etwas schmutziger und auch etwas frecher. Beide Versionen sind zauberhaft und aufregend zugleich, also sorge besser dafür, dass Du das nicht verpasst.

www.sonsofsettlers.com
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www.soundcloud.com/sons-of-settlers

AT PAVILLON

Man könnte es sich leicht machen, und die sympathischen Jungs von AT PAVILLON, diebereits mit ihrer Debüt-Single „Lions“ für volle Tanzböden sorgte, als reine Gute-Laune-Band abstempeln, doch das wäre nur die halbe Geschichte. Die vier in Wien ansässigen Musikfreaks sind seit ihrer letzten Veröffentlichung deutlichgereift und haben jenseits rockiger Klänge, zwischen Discolichtern ihre Linie gefunden. Inspiriert von Filmklassikern der 70er und 80er, hat die neue Scheibe „Disco DemolitionNight“ das Potenzial, Disco in Österreich per Herzmassage wiederzubeleben.

Doch es ist nicht alles nur Spaß. Die gesellschaftskritischen Texte von Mwita Mataro sollen zum Nachdenken anregen. Zeilen wie „Let’s pray that everyone can wear whatever they want to wear. Let’s pray that everyone can do whatever they want to do“ feiern die individuelle Freiheit und promoten nicht nur Toleranz, sondern ein Miteinander, im Zuge dessen jeder akzeptiert wird, egal wie er aussieht oder zu den schnellen Rhythmen von „Disco Demolition Night“ tanzt.

Die Kombination aus Disco und Statement ist At Pavillon nicht zufällig passiert. Vielmehr orientierten sie sich an den Anfängen dieser musikalischen Strömung, als in den USA hauptsächlich Minderheiten wie Afroamerikaner und Latinos und auch Vertreter der LGBTCommunity dem Disco Hype folgten und von den Rockfans nicht gerade mit offenen Armen empfangen wurde. Die Disco Demolition Night meint eines der dümmsten Ereignisse in der Musik- und Baseballgeschichte. Am 12. July 1979 sollte im Zug einer Racheaktion eines gefeuerten Rock Disc Jockeys im Stadion der Chicago White Socks ein Haufen von Rockfans mitgebrachter Disco-Platten in die Luft gejagt werden. Tausende Fans stürmten das Spielfeld, randalierten und steckten Stadion-Equipment in Brand, bis sie schließlich von der Polizei entfernt wurden.

Die Debüt-EP von At Pavillon ist eine Absage an diese und jegliche andere Art der Ausgrenzung, verpackt in flippig-funkige Arrangements, die einen per Zeitmaschine direkt auf die Tanzfläche von Saturday Night Fever beamen.
(Text: Teresa Reiter)

www.atpavillon.com
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OLMO

OLMO is the musical project of Francesco Lo Giudice. Born in Italy, bred in the UK and based in Berlin, last June he released his debut EP ‘Roots I‘ and is currently writing and recording his second, ‘Roots II’. Musically very eclectic, he fuses traditional singer-songwriting with experimental production and his live shows are known to be hypnotic and theatrical.

www.soundcloud.com/olmo-music
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