THE BEAR QUARTET – Angry Brigade

Schweden, die beides beherrschen: (Beinahe) discotauglichen Rock und melodieselige Popnummern.



Rockmusik aus dem hohen Norden ist ja fast immer ein sicherer Tip. Wenn man dann noch THE BEAR QUARTET heißt, garantiert das schon mal einen gewaltigen Niedlichkeitsbonus. Man möchte gar nicht wissen, wie viele Liebespärchen (oder -bärchen) sich genau diese Platte nur wegen des Namens schenken.

Die Band gründete sich bereits 1989, genießt in ihrem Heimatland absoluten Kultstatus und Künstler wie Moneybrother, Kristofer Aström oder The Concretes haben sich Mitglieder der Band als Produzenten und Musiker ins Studio geholt.
Falsch machen kann man mit Angry Brigade (ihrem mittlerweile 11. Album!) auf jeden Fall nichts. Die Schweden bewegen sich auf sicherem Terrain, irgendwo im Windschatten all der hippen Maximo Parks dieser Welt. ‚Ask Me Don’t Axe Me‘ etwa ist ein kompakter Zweiminüter, schön knarzig, mit sofortigem Wiedererkennungswert und auch noch tanzbar. Von dieser Sorte gibt es noch zwei oder drei Songs auf Angry Brigade, das insgesamt aber gar nicht so „angry“ ist.

Am besten sind THE BEAR QUARTET nämlich, wenn sie all das Rockertum abschütteln. So etwa beim Opener ‚Put Me Back Together‘ oder ‚I’m Still Her‘, zwei wunderbaren Stücken Acoustic-Pop. Feine Hooklines, richtige Länge und charmante Texte: „There’s happiness where and when I least expect/ It’s such a great thing and it’s happening.“ Schön auch, dass Angry Brigade passiert ist.

THE BEAR QUARTET
Angry Brigade
(Westside Fabrication/ decoderrecords/ Alive)
VÖ: 21.10.2005

www.bearquartet.com
www.decoder-records.com

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@b-i-b.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte [/EMAIL]

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