
Werkschau beim Dungeon Synth-Projekt THE DIVINE ACCOLADE. Die Leipzigerin ATLA zieht nach den drei EPs The Divine Accolade, Für Anna und Justice, Truth And Peace Resümee. Sie ist ihrem/ihrer Held/-in durch seine/ihre Reise gefolgt und steuert noch weitere sechs alte und neue Tracks bei.
Die drei EPs fühlen sich mit zartesten Tönen wohl wie bei „Quest For Certainly“, bieten aber auch Metal-Passagen („Dost Thou Love Me Yet“, „Truth“). Einsame Dungeon-Klänge wie bei „Raubritterburg“ aber auch epische Schlachttrommeln („Justice“) sind zu hören.
Heiter und beschwingt zeigt sich nun „Holding Her Hand“ mit Cembalo und Lyra-Harve. „Audentes Fortuna Iuvat“ würde mit seinen Schellen und Bläsern in so manches Fantasy-Game passen. Diese Tracks stehen dem bisherigen Material in nichts nach.
Wer auf einen Metal-Titel wartet, erhält das fünfminütige „Agincourt“, wobei die E-Gitarre erneut in einen Dungeon Synth-Rahmen eingebettet ist. Ein richtiger Song mit Black Metal-Gesang ist „The King’s Prayer“ und handelt natürlich von der unglücklichen Liebesgeschichte. Zum Abschluss gibt es ein Cover von „World Eater“ der Death-Metalband BOLT THROWER zu hören. Es ist hier ebenfalls in ein Dungeon Synth-Format übertragen. Hier hat sich ganz organisch ein neues Format ergeben.
The Divine Accolade
The Battles We’ve Fought And The Love We’ve Lost
(Fiadh Productions/Sokol Keep Records)
VÖ: 29.05.26