THE LAW – A Measure Of Wealth


In den Fußspuren großer englischer Musiker.



Erstmal zur Unterscheidung und um möglicher Verwirrung vorzubeugen: bei THE LAW handelt es sich – zumindest in diesem Fall – nicht um die Herren um Ex-The-Who-Drummer Kenney Jones. Die gab’s zwar auch mal, sind aber genauso schnell wieder verschwunden, wie sie Anfang der 90er Jahre aufgetaucht waren. Nein, hier nun geht es um das gleichnamige Quartett aus Schottland. Also auch Insel, auch Gitarrenmusik, aber noch existent und quietschfiedel. Eben das dürfte dann auch der Grund für die Veröffentlichung von A Measure Of Wealth gewesen sein, auch wenn der eigentliche Grund für den Zusammenschluss damals, vor vielen Jahren, erstmal darin bestand, sich den Frust von der Seele zu spielen. Ach ja, die Jugend.

Über dieses Stadium scheint man inzwischen hinaus zu sein. Man griff sich also einen schönen The-Namen, Gitarren, sowie sonstiges, klassisches Bandequipment und legte los. Herausgekommen ist dabei ein Album, das getrost unter dem Label Britrock eingeordnet werden kann (Britpop ist schließlich tot) und sich keinesfalls verstecken muss. Geschmeidig spielt es sich ins Ohr, auch wenn der Vergleich mit Oasis nicht nur aufgrund des gleichen Tonstudios in Cornwall fällt. Irgendwie scheint man an denen nicht so recht vorbeizukommen als Band aus dem Königreich, und das, obwohl doch kürzlich so schön abgedankt wurde. Macht aber auch nichts, denn THE LAW haben es trotzdem geschafft, ihrem Debüt den eigenen Stempel aufzudrücken, Stücke wie ‚Man In The Moon‘ und ‚Still Got Friday To Go‘ pfeift und summt man schon fast automatisch mit und erfreut sich an einer guten Mischung zwischen Altbekanntem und neu Hinzugefügtem.

THE LAW
A Measure Of Wealth
(Local Boy Records)
VÖ: 25.09.2009

http://www.thelawmusic.com
http://www.myspace.com/upthelaw

Autor: [EMAIL=verena.gistl@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Verena Gistl[/EMAIL]

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