THE PRODIGY – Invaders Must Die


The Prodigy are back, back to the roots.



Nach dem nicht sonderlich überzeugenden Always Outnumbered, Never Outgunned im Jahre 2004 sind THE PRODIGY mit Invaders Must Die wieder am Start und kehren, getreu dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten“, mit ihrem 5. Studioalbum zurück zu den Wurzeln: Elektronischer Crossover-Sound mit 90er Breakbeats und harten Gitarrenriffs, das klingt nach den bekannten ‚Voodoo People‘. Steht die Band doch seit jeher für Electro-Punk der ersten Stunde. Für Freunde von Old-School-Rave genau das Richtige, allerdings nicht zwangsläufig innovativ.

Der Opener ‚Invaders Must Die‘ des gleichnamigen Albums beginnt mit doch recht anschaulichen Tunes samt Wiedererkennung, knüpft dann ruppig und mit ordentlich Energie nahtlos an alte Zeiten an und geht spätestens beim zweiten Mal ins Ohr. ‚O‘ (Omen) hingegen fesselt sofort und fordert mit rüden, vorantreibenden Beats brutale Rotation. Auch der dritte Song ‚Thunder‘ schafft es noch irgendwie durch die Vocals der „Brother Culture“ zu überzeugen, wenn auch nicht ganz so schroff. Die verbleibenden acht Titel qualifizieren sich dann leider nicht durchweg zum Ohrwurm und sind nur bedingt hitverdächtig. Erwähnt sei an dieser Stelle noch, dass bei ‚Run With The Wolves‘ und ‚Colours‘ kein Geringerer als Dave Grohl (Foo Fighters) die Drums bestimmt, wodurch die Stücke dann doch noch an Neuwert gewinnen können.

Alles in allem klingt die Invaders-Scheibe wieder typisch nach THE PRODIGY, und man kann dazu bis zur Ekstase nostalgisch feiern. Ob der probate Sound allerdings mit der heutigen Dance-Generation konform geht, wage ich in Frage zu stellen.

THE PRODIGY
Invaders Must Die
(Vertigo / Universal Music)
VÖ: 20.02.2009

http://www.theprodigy.co.uk
http://invadersmustdie.de
http://www.myspace.com/theprodigy

Autor: [EMAIL=anne.erichson@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Anne Erichson[/EMAIL]änn

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