ZUHAUSE – Autoscooter


Immer gleich supernett.



Wann gab es das letze mal eine richtig nette deutschsprachige Pop-Platte, die nicht mit Mitsing-Melodien geizt und dennoch noch ausreichend Indie-Duft versprüht? Die Türen – zu kopflastig? Tocotronic und Co – schon lange zu abgehoben? Vielleicht die letzte Locas In Love-Scheibe? Damit geht’s zumindest in die Richtung, die auch die Hamburger ZUHAUSE eingeschlagen haben und die nicht von ungefähr bei Sitzer Records (u.a. Locas, Le Mobilé) veröffentlichen.

Autoscooter ist das zweite Album von ZUHAUSE (nach Dinge an ihrem Platz, 2005), und war der Vorgänger noch am besten mit dem Wort „harmlos“ auf den Punkt zu bringen, kann man das Vokabular nun deutlich erweitern. Die Wurzeln bleiben mit Zeilen wie „Hier kommt der Masterplan“ (‚Masterplan‘) natürlich nicht im Dunkeln, dann gibt es aber auch retromäßige 60s-Instrumentals (‚Autoscooter‘, ‚Peter Sellers‘) und mit ‚Plattensammlermusik‘, ‚The King has not left the building‘ sowie ‚Supernett‘ auch drei potenzielle kleine Hits im Programm. ‚Supernett‘ hält übrigens die passende Beschreibung für Autoscooter als Ganzes bereit: „Nett ist nicht nur nett/ Nein, nett ist immer gleich supernett“.

ZUHAUSE
Autoscooter
(Sitzer/ Broken Silence)
VÖ: 31.10.2008

www.zuhause-pop.de
www.myspace.com/zuhausepop
www.sitzerrecords.de

Autor: [EMAIL=sebastian.frindte@popmonitor.de?Subject=Kontakt von der Website]Sebastian Frindte[/EMAIL]

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