Arrowwood – Dark Fairytales

CHELSEA ROBB will es jetzt wissen. Die Dark-Folk-Underground-Musikerin veröffentlicht ihre bisherigen drei Alben von Little Somebody Records jetzt beim russischen Label COD neu, wo etwa auch AURA SHINING GREEN untergekommen ist. Hemlock And Spindle Flower (2006) und Eye Of Ivy, Thorn And Moss (2016) erscheinen überarbeitet neu.

Dark Fairytales ist ganz auf der Linie dieser fast schon esoterischen Musik und besteht zur zweiten Hälfte aus der ersten Hälfte von Untitled, ihrer Split-LP mit NOVEMTHREE (2007). Diese acht Titel erzählen von mystischen Erfahrungen („Rising Hill“) und Erkenntnissen („Bells In An Old Forest“) in der freien Natur. Dichte Aufnahmen mit Akustikgitarre, Glockenspiel, Flöten und Rasseln ziehen Robbs elfengleich geseuftze Stimme hinab. Sie spricht von der Entzückung im weiten, wilden Feld („With My Heart In My Head“) und weint um einen christologisch verwundeten Vogel („Funeral Lullaby“).

Die weiteren neun Tracks der ersten Hälfte sind hörbar im bisherigen Zeitraum von 2002 bis 2017 entstanden („Spectral“). Diese kurzen, experimentellen und melodiereichen Stücken weisen meist keinen Text auf, der, wenn bestehend, oft nur geflüstert wird („Secret Song“). Im geheimnisvollen Neofolk-Stück „She Is Cold Like Stone“ tauchen zudem die düsteren Chöre des letzten Albums wieder auf.

Arrowwood erreicht eine Intensität, über die einige ihrer Kollegen raunen, und eine Authentizität, von der eine Popsängerin wie AURORA nur träumen kann.

 

ARROWWOOD
Dark Fairytales
(COD)
VÖ: 13.12.2017

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