Jake Bugg – Hearts That Strain

Eigentlich ist die Stellung von JAKE BUGG zu groß für einen 23jährigen: Er steht mit Produzenten wie David Ferguson und Matt Sweeney im Studio, ohne dass er sich selbst hätte in diese Position entwickeln können. Hearts That Strain ist ein neuerlicher Versuch, dem eigenen Anspruch und dem des Labels irgendwie zu entsprechen. So klingt der junge Jake in seinem Beat-Titel „In The Event Of My Demise“ wirklich wie ein zurückblickender alter Hase des Showgeschäftes.

Leider macht er hier auf Albumlänge eher einen auf JOHN DENVER als auf BUDDY HOLLY. Fast ausschließlich Singer-/Songwriter-Tracks werden mal countryesk, mal klassisch dargeboten und noch fantasieloser als auf seinem letzten Output. Aber wie kann das sein, fragt man sich, wenn zwischendurch wieder ein gelungener Uptempo-Song („Burn Alone“) aufglüht? Vielleicht ist das reine Singer-/Songwriter-Ding eben nicht Buggs Stärke oder sollte feiner und vor allem weniger eingesetzt werden. Dann kommt es auch nicht zu Peinlichkeiten wie „Waiting“ mit MILEY CYRUS‘ Schwester NOAH.

 

JAKE BUGG
Hearts That Strain
(EMI)
VÖ: 01.09.2017

www.jakebugg.com

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