Poptravel Luxemburg: Seed To Tree im Interview

Seed to Tree - Summer2014
© Cedric Letsch

POPTRAVEL. Unter diesem Namen berichten wir in unregelmäßigen Abständen vermehrt von unterwegs: Porträts, Interviews, Konzert- und Festivalberichte im berühmten Blick über den Tellerrand. Luxemburg und seiner Musikszene nähern wir uns dabei diesmal nicht nur über ein Update zu spannenden Veränderungen, sondern auch über eine Reihe von Interviews. In der heutigen zweiten Ausgabe kommt GEORGES GOERENS, Singer-Songwriter von SEED TO TREE, zu Wort…

Wann habt ihr euch gegründet?

Anfang 2010! Damals waren wir noch als Trio unterwegs: Akustik-Gitarre, E-Gitarre, Drums.

Wie beschreibt ihr euren Sound?

Wir bezeichnen unser Genre als Indie-Folk, wobei unser Sound von Song zu Song unterschiedlich ist: Mal wird er von treibenden Rhythmen und Leichtigkeit, mal von Melancholie und Ernsthaftigkeit geprägt. Der rote Faden sind dabei die stets präsente Akustik-Gitarre, verträumte Klavier- und E-Gitarrensounds, unterstützt vom energievollen Groove von Bass und Schlagzeug. Inspirierende Künstler sind für uns Bon Iver, Ben Howard oder auch Daughter.

Was macht den Sound von Luxemburg aus?

Es ist nicht so einfach, den Sound von Luxemburg zu beschreiben. Trotz der kleinen Größe gibt es keine dominierende Musikrichtung. Jede ist vertreten, aber eine klare Tendenz ist schwer auszumachen. Vielleicht besteht die Chance aber gerade darin, dass man sich in dem recht unklar definierten Sound durch Einzigartigkeit auszeichnen kann. In unserer Musikrichtung gibt es hier nur sehr wenige vergleichbare Bands und eben deshalb genießt man eine gewisse Exklusivität.

Was ist euer Lieblingsort in Luxemburg?

Gerne verbringen wir unsere Zeit bei einem Bier in einer Bar namens „The PYG“, in der wir vor Jahren sehr oft aufgetreten sind. Dieser Stadtteil sowie die gesamte Altstadt von Luxemburg sind auf jeden Fall empfehlenswert.

In welcher Venue spielt ihr am liebsten?

„Den Atelier“ und „Rockhal“ für größere Events, und wenn man es lieber heimlich hat, dann „De Gudden Wëllen“.

Welchen eurer Songs haltet ihr für den besten?

Wahrscheinlich ist das für jedes Bandmitglied ein anderer, aber für mich persönlich ist es „Tree“ – der letzte Song des Albums.

Wie sehen eure Pläne für die nächsten Monate aus?

Besonders freuen wir uns auf zwei Showcase-Festivals: Zum einen spielen wir auf dem Reeperbahn-Festival in Hamburg, zum anderen auf dem Sonic Visions in Luxemburg. Und wir planen eine kleine Tour im Winter, für die wir vielleicht wieder in Berlin vorbeikommen. Ansonsten hält der kreative Prozess auch nie an: Wir nehmen uns im Sommer Zeit, um neue Songs zu schreiben, und wir bereiten eigentlich auch schon wieder ein neues Album vor.

www.seedtotree.net

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